SJ CORA Bohemian Indie Sound

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Wenn man SJ Cora fragt, wie ein perfektes Zuhause aussehen könnte, antwortet sie mit einem Lächeln :  „Es sollte Räder oder zumindest Flügel haben.“ Bei sich anzukommen bedeutet für sie, aufzubrechen.  

 Als Kind einer irischen Mutter und eines deutschen Vaters treibt sie Fernweh um, das regelmäßig beim Betreten der Grünen Insel gelindert, aber nie gestillt wird. SJ Cora ist unterwegs, nicht um anzukommen, sondern um zu vervollkommnen, was sie umtreibt. Der Spagat zwischen Leidenschaften und Musikstilen, zwischen Zuhause  und den Abenteuern des Lebens, denen man nur unterwegs begegnen und die man nur mit Instrumenten einfangen kann.  

So entsteht Musik. Wie ein Seil. Gespannt zwischen zwei Bäumen, die in unterschiedlichen Welten wurzeln. Auf ihm bewegt sich SJ Cora – klein, zierlich, grazil und virtuos, zugleich verblüffend kraftvoll wie energisch. Inspiriert von Musikerinnen wie Ana Ternheim, PJ Harvey, Björk und doch einfach nur SJ Cora. Ein eleganter Balance-Akt, der für die Dauer von Momenten die Illusion nährt, dass Klavier-, Gitarren- und Geigensaiten als tragfähige, zweispurige Brücken taugen.  

„Mein Herzschlag ist irisch, mein Kopf denkt deutsch“, sagt SJ Cora gern. 
Das Herz, dieser kleine Kompass, Motor und Verräter hat SJ Cora auf Reisen geschickt und nachdenklich gemacht: Sie folgt ihm. Damit fällt SJ Cora aus der Zeit: Echte Herzensangelegenheiten taugen selten für ein strategisches wie ambitioniertes Marketingkonzept. Aber sie sind echt und ursprünglich. 
Auf der Suche nach einer neuen Geige reist die studierte Musikerin in die Schweiz, wo sie sich ein Basislager einrichtet.  Weil ihr Herz es ihr rät, fliegt sie spontan nach Nashville/Tennessee um dort ihr erstes Soloalbum“ Another World“ einzuspielen. Unterwegs in Deutschland, verliebt sie sich in den Schlagzeuger ihrer Band. Das Herz sagt „Ja“ und erteilt allen strategischen Überlegungen eine Absage. Im Tourbus steht künftig die Babytasche.  

 Eine zufällige Begegnung mit dem Ausnahmekünstler Paul Wallfisch mündet in das Album „Automagic“, auf dem sich namhafte Künstler wie Larry Mullins aka Tobi Dammit (Iggy Pop/ Nick Cave), Christian Bongers (BOTANICA), Geoffrey Burton (Sophie Hunger), Martin Wenk (Calexico) sowie Musiker der Essener Philharmoniker die Instrumente in die Hand geben. Produziert wird „Automagic“ in Berlin, NYC, Krefeld und Essen. 

Intuitiv, erdverbunden und experimentierfreudig vollzieht SJ Cora den Spagat zwischen der klassischen Musik, dem Folk, Rock und den rotzigen, aufbegehrenden Tönen des Independent- und Alternative-Genres. 

Das Gefühl, richtig zu liegen, wenn man dem ureigenen Kompass folgt, erfährt  so eine erste Visualisierung. 
Als Synästhetin ist ihre Welt farbig, Grenzen zwischen Farben, Bewegungen und Tönen existieren darin nicht. Kunst in all ihren Ausdrucksformen – für SJ Cora ist das ein einziges, großes Gefühl. Das möchte sie nun mit anderen teilen und folglich führt sie in ihren Performances unterschiedliche Sparten wie Modern Dance und Malerei mit ihrer  Musik zusammen und beschreibt ihre Musik als  „Bohemian-Indie-Sound“.  
 Es entstehen Bilder, die die Hammer Künstlerin Tanja Prill entwirft. Sie füllt Leinwände mit SJ Coras poetischen Texten und ihren tanzbaren Beschreibungen kurioser Alltagsszenen.  

Dem Herzen zu folgen heißt, offen zu sein: SJ Cora ist auf ihrem Weg. Wohin er sie führt? Das wird sie selbst überraschen. 

 

ÜBER das noch unveröffentlichte  Album "AUTOMAGIC":

Klanglich hat man bei dem Werk den Eindruck als hätten sich Fiona Apple, PJ Harvey und Regina Spektor irgendwo auf einer Party von „The Pixies“ verirrt. Mal singt SJ Cora zart und eindringlich, mal kraftvoll — immer present ist ihre markante unverwechselbare Stimme und die eingängigen Melodien, die sich gerne mal für Stunden in unschuldige Zuhörer-Ohren schrauben.

Another World

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